Omega-3 (EPA) und Endometriose

In diesem Blogartikel wollen wir den Fokus auf Omega-3 Fettsäuren und ihren Einfluss auf Endometriose legen. Die Fakten beziehen sich alle auf wissenschaftliche Studien, die du am Ende des Artikels findest.

Was sind Omega-3 Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren sind essenzielle Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss. Sie sind bekannt für ihre vielfältigen gesundheitlichen Vorteile, insbesondere ihre entzündungshemmenden Eigenschaften. Omega-3-Fettsäuren gibt es in verschiedenen Formen, darunter Alpha-Linolensäure (ALA), die vor allem in pflanzlichen Quellen wie Leinsamen und Walnüssen vorkommt, sowie Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA), die hauptsächlich in fettem Fisch enthalten sind.

Besonders EPA spielt eine wichtige Rolle bei der Hemmung von Entzündungen. Sie wird im Körper in spezielle Signalstoffe, sogenannte Eicosanoide, umgewandelt, die Entzündungsreaktionen regulieren und dämpfen können.

Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Studien zu EPA und Endometriose

Da EPA dazu beitragen kann chronische Entzündungen zu reduzieren, spielt sie bei vielen Erkrankungen, einschließlich Endometriose, eine signifikante Rolle.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass Frauen mit einem hohen EPA Spiegel ein 82% geringeres Risiko haben an Endometriose zu leiden. Im Vergleich dazu zeigten andere Omega-3 oder auch Omega-6 Fettsäuren keine signifikanten Zusammenhänge mit der Krankheit.

Außerdem belegen Studien, dass das Verhältnis von EPA zu Arachidonsäure, einer Vorstufe entzündungsfördernder Substanzen (Eicosanoide) im Körper, als Parameter für die Schwere der Endometriose herangezogen werden könnte. Das Verhältnis reflektiert den entzündlichen Status des Köpers. Das bedeutet, wenn mehr EPA vorhanden ist als Arachidonsäure ist die Entzündung geringer, wenn weniger EPA vorhanden ist, ist die Entzündung stärker. Einfacher gesagt bedeutet das, wenn dein Körper mehr EPA als Arachidonsäure hat, dann wirkt sich das positiv auf die Endometriose aus.

Ein hoher EPA Spiegel könnte daher schützend auf die Auswirkungen von Endometriose wirken.

Was bedeutet das für dich?

Falls du von Endometriose betroffen bist, könnte es sich lohnen, deine Ernährung genauer unter die Lupe zu nehmen, damit deine Zufuhr an EPA optimal ist. Natürliche Quellen für EPA und Omega-3 Fettsäuren im Allgemeinen sind fetter Fisch (Lachs, Makrele, Sardinen), Algen, Nüsse und Samen, wobei EPA vor allem in Fisch vorkommt. Eine weitere Möglichkeit ist die Einnahme von geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln mit Omega-3. Diese gibt es mit Fischöl oder auch als vegane Variante mit Algenöl. Auch hier ist es wichtig, dass du auf einen hohen Anteil an EPA (vorteilsweise höher als DHA) achtest, was wiederum besser mit Fischöl möglich ist.

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Quellen

Serum Polyunsaturated Fatty Acids and Endometriosis; Hopeman MM, Riley JK, Frolova AI, et al., Reprod Sci. 2015 Sep;22(9):1083–7

Evaluation of the Relationship between Endometriosis and Omega-3 and Omega-6 Polyunsaturated Fatty Acids; Korosh Khanaki, Mohammad Nouri, Ali M. Ardekani, et al., Iranian Biomedical Journal 16 (1): 38-43 (January 2012)

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